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Die Folgen von Frühbetreuung kleiner Kinder

In diesem Artikel könnt ihr ein Gespräch nachlesen, welches ich mit Georg Milzner im Nachgang unseres Webinars am 10. Juli geführt habe (Hier kannst du dir die Aufzeichnung in unserem YouTube-Kanal ansehen). 

 

Georg ist bekannter Experte für Frühstörungen und Bindungsschäden, Buchautor, Diplom-Psychologe, Psychotherapeut und Hypnotherapeut. Informationen zu seinem aktuellen Buch findest du unten auf dieser Seite.

Hallo Georg. Viele Eltern fühlen sich unter großem Druck, ihre Kinder möglichst früh in eine Betreuung zu geben. Kannst du etwas dazu sagen, woher dieser Druck kommt?

Ja, dieser große Druck ist eine traurige Realität. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Da gibt es zunächst eine gesellschaftliche Normalität, nach der Eltern das Kind früh in die Kita geben, um früh wieder in den Berufskreislauf zurück zu kehren.

 

Zögernde Eltern werden oft vehement unter Druck gesetzt. Nicht nur von Freundinnen und Freunde, sondern interessanterweise auch von Großeltern, Tanten und selbst von Nachbarn und Arbeitskolleg*innen. Immer kommt da so etwas wie: "Du musst dich jetzt schon mal kümmern!" - und gemeint ist damit: Du musst dich jetzt schon mal um eine Kita kümmern, denn sonst wird das schwer.

 

Wer hier Unsicherheit zeigt, bekommt zu hören: „Aber, in den Kitas und Krippen arbeiten doch Leute, die wissen, was sie machen, die wissen was richtig ist, sie können viel mehr für das Kind als du das kannst!" Dann wird auch gern eine deutsche Bildungsministerin zitiert: "Keine Mutter kann ihrem Kind geben was die Kita ihnen gibt"... und so weiter. Und außerdem wird daran erinnert: "Hast denn Bock drauf, dein Leben weg zu schmeißen? Willst du denn rausfallen aus allem, was du dir erarbeitet hast?"

 

Diesem Druck stand zu halten ist wahrlich nicht einfach.Hinzu kommen bei einigen Eltern auch finanzielle Engpässe. Allerdings ist gerade die frühe  Fremdbetreuung meist keineswegs kostenfrei. So kann es also dazu kommen, dass man viel Geld bezahlt für etwas, was man für das eigene Kind eigentlich gar nicht will!

Aber wollen viele Eltern nicht schnellstmöglich wieder in den Beruf zurück?

Auch wenn viele der Argumente für die frühe Fremdbetreuung zunächst einmal nachvollziehbar klingen - die Gefühle junger Eltern sprechen eine andere Sprache. Nur die wenigsten sind entspannt; in den meisten arbeitet die Sorge, ob es dem weggegebenen Kind denn auch wirklich gut geht. Gerade die ganz jungen Kinder können ja noch nicht sprechen, sie können also auch nicht erzählen, was mit ihnen geschieht.

 

Gefühle dieser Art können Eltern nicht vorhersehen bei der Planung, wie lange die Elternzeit denn gehen solle. Denn die Gefühle der Be-Elterung, der Elternschaft, entstehen durch unseren Eitritt ins Bindungsleben. Vorher blieb vieles noch abstrakt, nun springen Instinkte an, die zuvor noch im Wartemodus blieben.

 

Für viele Eltern erfolgt aus diesem Grund mit der Geburt des Kindes eine Art Umbewertung der Werte: Erfolg, Karriere - das alles ist dann nicht mehr sehr wichtig. Auf diese Umbewertung ist keine Mutter, kein Vater, wirklich vorbereitet. Die Eltern spüren, dass das nicht der Sinn des Elternseins sein kann, das kleine Kind weg zu geben.

 

Eine Klientin von mir sagte, sie würde sich gerne um ihr Kind kümmern so, wie sie das als Kind auch immer gespielt hat: dass man sich um ein Baby eben kümmert. Und dann um ein Kleinkind. Und dann um ein größeres Kind. Das hat sie immer leidenschaftlich mit ihren Puppen gemacht. Sich für die Puppen was einfallen lassen, was den Spaß machen könnte, was man ihnen kochen kann und so weiter und so weiter. Und sie erinnert sich, dass sie in diesem leidenschaftlichen Spielen der Fürsorge so etwas wie Beglückung erfahren hat.

Und was macht es mit Eltern, wenn sie ihr Kind in die Frühbetreuung geben?

 Zunächst einmal gewähren sie den Betreuenden einen Vertrauenskredit, der geradezu ungeheuerlich und durch Ausbildungen keineswegs gerechtfertigt ist. Und dann greifen sie tief ins frühe Bindungsgeschehen ein, und das bleibt nie ohne Folgen. 

 

Denn Bindung ist so etwas wie ein Urmotiv der Eltern-Kind-Beziehung. Bindung ist etwas, was Eltern und Kinder mit einer Art unsichtbarer Nabelschnur, einem unsichtbaren Band, verknüpft. Daher entsteht in dem Moment, wo man wider dieser Bindung handelt, bewusst oder unbewusst massiver Stress. Das können wir inzwischen belegen, es gibt Studien darüber, die ganz deutlich zeigen, dass Eltern, die ihr Kind in die Frühbetreuung geben, um wieder ihrem Job nachgehen zu können, unter ungewöhnlich viel Stress leiden. Jeder zweite bis dritte Elternteil leidet hier richtig und und zwar so, dass es therapierelevant ist.  

Sind den wirklich alle U3-Gruppen in Kitas und Krippen so schlimm für kleine Kinder?

Ich bin Supervisor von Erzieherinnen und Erziehern. Und ich weiß, manche sind gut, manche überhaupt nicht. Es ist ganz normal. Es gibt gute Ärztinnen und schlechte. Gute Psychologen und schlechte.

 

Aber bei guten oder schlechten Betreuungen kleinster Kinder, da macht das noch was anderes aus. Denn diese Kinder, insbesondere unter 2 bis 3 Jahren, die können ja noch nicht mal sprechen. Das ist wirklich etwas, wo ich sagen würde: das widerspricht allen Instinkten, allen Mustern.

 

Der Verband "Bildung und Erziehung" hat zum Betreuungsschlüssel so gut wie jedes Jahr Studien durchgeführt. In 90 Prozent aller Krippen und Kitas sagt er: Alarmstufe rot! Das ist hoch dramatisch.

 

Aber auch die Erzieher:innen sagen oft selbst: Wir spüren ja, was los ist. Wir können den Kleinen nicht bieten, was sie alles brauchen. Es geht nicht. Wir sind zu wenige. Wir sind selber am Limit. Wir haben permanente Personal-Fluktuationen. Wir wissen’s nicht, wie wir es besser machen sollen. Und im Übrigen sind wir auch zu schlecht bezahlt. Sie haben mit all diesem recht.

 

Was die entstehenden Schäden angeht: Aus therapeutischer Erfahrung wie auch aus der Studienlage würde ich sagen, 20 Prozent der Kinder aus Frühbetreuungen haben meine Kolleg:innen und ich später wieder in Behandlung. Nämlich als so genannte „Frühstörungen“ - die heißen so, weil sie auf frühkindliche Erfahrungen zurückgehen -  oder aber als Traumatisierte. 

Zeigen nicht Skandinavien oder Frankreich, dass eine Frühbetreuung auch gut gelingen kann?

Als ich noch kein Vater war, da habe ich die Modelle aus den skandinavischen Ländern und in Frankreich auch gut gefunden. Weil ich aus der Entfernung dachte, dort geht es den Eltern und den Kindern doch gut!

 

Aber was genau da passiert, das wird erst heute ganz langsam aufgearbeitet.

 

Frankreich zum Beispiel, was ja eine lange Krippen-Tradition hat, ist psychisch kein sehr gesundes Land. Es ist Spitzenreiter in der Verabreichung von Anti-Depressiva. Und im Großraum Paris, schlief, nach einer Studie die vor einigen Jahren heraus kam, jedes fünfte Kleinkind nur mit Hilfe von Schlafmitteln!

 

In Skandinavien fängt man auch ganz langsam an, Folgen zu untersuchen und stellt fest: es ist nicht so ausgegangen, wie versprochen, sondern es ist völlig anders gelaufen. Wir haben einen riesig hohen Anteil von schweren Störungsbildern bis zur Psychopathie. Und wie diese Störungsbilder entstehen können wir nach und nach belegen. Wir können es nicht 1:1 ableiten, aber wir können sagen: Als wir anfingen mit dieser flächendeckenden Frühkindbetreuung sind die Quoten der Pathologie anderthalb Jahrzehnte später in die Höhe gegangen. 

Was macht denn die Frühbetreuung mit den Kindern? Gibt es nicht auch Studien die belegen, dass frühbetreute Kinder sozial kompetenter sind?

Es gibt tatsächlich diese Studien die belegen, dass im Schulalter die Frühfremdbetreuten sozial etwas kompetenter und weniger ängstlich sind. Das kann man sich auch leicht erklären. Ein kleines Kind, das gelernt hat, mit einer minderbetreuenden Situation klar zu kommen, das muss sich so sehr anpassen, dass es seine Gefühle nach und nach nach innen drückt. Es schreit dann nicht mehr, sondern es wird still.

 

Im Deutsch der Kitas heißt das: es ist angekommen. Als Kliniker würde ich sagen: kann ich mir das Kind mal angucken? Ich würde sehr wahrscheinlich finden: das Kind hat einen ungewöhnlichen Muskeltonus, wie eine Starre. In dieser Starre ist das Kind in einer Art, Schockzustand. "Freeze" nennt man das, eine eingefrorene Haltung.

 

Das Kind ist, wie man sagt, relativ bequem. Gleichzeitig zieht es aber alle seine Bedürfnisse nach innen und hat die Grunderfahrung gemacht: Was ich wirklich brauchte, kriege ich nicht. Eine der miesesten Erfahrungen, mit den man aufwachsen kann.

 

Aus meiner praktischen psychotherapeutischen Erfahrung kann ich sagen, dass viele Leiden der Erwachsenen aus einer zu frühen Trennungserfahrung kommen. Sie blieben als Kinder seelisch unterernährt. Durch die Trennung wurden Muster gebildet, hoch schmerzliche, tief sitzende Muster. Diese Muster nennen wir „Frühstörungen". Und Frühstörungen tun sich darin hervor, dass man sie nicht in jungen Jahren bemerkt, weil kleine Kinder eben, ja, wie man so sagt, hoch anpassungsfähig sind - was immer seinen Preis hat.

 

Man merkt das erste viele Jahre später. Meistens beginnt das spürbar zu werden im Jugendlichen- oder im Erwachsenenalter. Und dann wird es ein Dauerthema.

Jesper Juul bringt eine interessante Schätzung. Er sagte, einige Kinder kommen auf Dauer tatsächlich irgendwie klar, passen sich an. Aber 20 Prozent - er sprach von 20 Prozent - die leiden ganz schlimm. Die leiden richtig. Und, das würde ich jetzt ergänzen, die leiden jeden Tag. Viele Stunden.

In Elternforen wird oft von überforderten Eltern nach Rat gefragt, die ihr weinendes Kind jeden Morgen bei der Kita oder Krippe abgeben…

…ja, das ist furchtbar. Man spürt an dieser Stelle den Widerspruch, der langsam erfahrbar wird. Wer so handelt, diese Eltern, die in diesem Spagat stehen, die spüren schon, dass da etwas nicht in Ordnung ist.

 

Dann hören Eltern den Vorwurf: „Das liegt an euch, weil ihr euch nicht trennen könnt!“, oder „Du musst lernen, loszulassen. Und wenn dein Kind spürt, dass du es loslassen kannst, dann ist alles super, dann geht es ihm hinterher gut.“

 

Das ist barer Unsinn, kompletter Unsinn. Jede gute Ablösung eines Kindes vollzieht sich vom Kind aus - das Kind löst sich! Wann immer die Lösung gefordert wird, geht etwas schief.

 

Der natürliche Verlauf, dass das Kind nämlich aus der haltenden Bindung heraus beginnt die Welt zu erkunden, seine "Area" zu erweitern, dieser Verlauf wird damit gestoppt.

Und was wäre deiner Meinung eine mögliche Lösung des Dilemmas?

Wir sollten nicht mehr Kitas verlangen, wie es vordergründig anscheinend viele Eltern tun. Nein, wir sollten verlangen, dass wir völlig andere Strukturen bekommen.

 

Wieso eigentlich nur diese kurzen Elternzeiten? Wieso eigentlich nicht die Möglichkeit, mehr Co-Working Areas zu gründen? Spaces zu gründen, wo man die Kinder mitbringen kann, wo man gemeinsam betreut und arbeitet.

 

Wer sagt eigentlich, dass jeder 8 Stunden arbeiten muss? Das ist ein völlig absurdes Modell.

 

Man merkt an dieser Stelle: das Fremdbetreuungsthema für kleine Kinder - das ist nicht nur ein Thema meiner Gefühle, es ist auch ein politisches Thema. Und wenn man sich jetzt vorstellt, es ginge zum Beispiel um einen Schadstoff. Asbest, Schadstoffe in Zigaretten, irgendwas. Und man hätte eine Quote, wo man sagen würde, jeder fünfte wäre dadurch schwer geschädigt - das gäbe einen Aufschrei, da würde sofort was passieren.

 

Aber bei den Kindern, wenn wir sagen: jedes fünfte Kind hat schwere Schäden, da passiert einfach gar nichts. Warum nicht? Weil die Kinder nicht schreien können! Beziehungsweise sie schreien dann, wenn keiner da ist. Und dann bleiben sie irgendwann still. Weil sie nicht wählen können. Und weil ihre Eltern es, leider, ganz oft nicht mitkriegen.

 

Wenn wir also jetzt sagen würden, was wäre hier zu tun: Mir wäre ein kollektiver Aufschrei von Eltern lieb. Mir wäre es lieb, in großen Gruppen sichtbar zu werden, neue Verbindungen zu gründen, sich sichtbarer Aufzustellen. Sehr viel sichtbarer.

Die erste Stufe davon sind die kitafrei lebenden Eltern, ihre Clans und Verbände, die ein Zeichen setzen indem sie ihre kleinen Gegenkulturen gründen. Wir selbst haben in den ersten Jahren uch so gelebt. Würde ich wieder tun. Nicht als Kindergarten-Gegner. Mit 3 oder 4 Jahren ist es eine ganz andere Liga.  Aber in ganz frühen Jahren - da unbedingt!

Lieber Georg, ich danke dir für deine Zeit!

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Sein Buch zum Thema: "Die Renaturierung der Kindheit - Für eine bindungsorientierte Betreuung kleiner Kinder"

Die Renaturierung der Kindheit ist eine fundierte Kritik am jetzigen Krippenwesen und eine Begründung der Haltung selbst betreuender Eltern. Alle Eltern und Erziehenden, die Selbstbetreuung oder gemeinsame Betreuung erwägen, finden hier viele gute Argumente.

 

Die gegenwärtige Praxis früher Fremdbetreuung von Kindern bewirkt weniger Gutes als allgemein verbreitet. Vielmehr leiden sowohl Kinder als auch Eltern flächendeckend unter massiven Stress-Erscheinungen.

 

Therapeuten und Therapeutinnen wissen um die schwerwiegenden Folgen früher emotionaler Entbehrungen. Sie sind oft verantwortlich für spätere seelische Störungsbilder. Sie kennen die Angst von Müttern, die im Job fürchten, dass ihr Kind in der Krippe oder der Kita nicht gut versorgt wird.

 

Aber auch Erziehern und Erzieherinnen geht es meist schlecht. Sie wissen genau, dass sie systembedingt, den Kindern nicht das geben können, was diese brauchen würden.

 

Deshalb entscheiden sich heute viele Eltern für Selbstbetreuung oder gemeinsame Betreuung in den ersten Lebensjahren. Dabei hören sie wieder mehr auf ihren eigenen Instinkt und ihr eigenes Wertgefühl. Sie stemmen sich gegen den Mythos, man könne alles auf einmal bekommen und die Krippe sei der Weg dahin.

Links zur Selbstbetreuung kleiner Kinder

Webseite von Georg Milzner

Empfehlenswert finde ich seinen YouTube-Kanal, auf dem er Ergebnisse einer Studie zur gelingenden Kindheit teilt: 

Zum seinem YouTube Kanal.

Mehr über Georg und seine Arbeit findest du auf: georgmilzner.de

 

Netzwerk Bindungsstark Wachsen

Wäre es nicht schön, mein Kind und seine Entwicklung auch noch über das erste Lebensjahr hinaus intensiv zu erleben und täglich bei seinen Entdeckungen zu begleiten? Wir wollen Gleichgesinnte vernetzen, wissenschaftliche Erkenntnisse bereitstellen und Erfahrungen austauschen. 

https://www.bindungsstark-wachsen.de

 

Gute Erste Kinderjahre

Bei der Diskussion über Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden im Allgemeinen die elementaren Bedürfnisse der Kinder nicht ausreichend berücksichtigt. Ihnen diese ins Bewusstsein zu rufen, ist unser Anliegen.

http://gute-erste-kinderjahre.de

 

Verband Familienarbeit e.V.

Jede junge Mutter und jeder junge Vater, der viel Zeit mit seinen Kindern verbringt, weiß, dass Kinder großzuziehen wahrlich auch Arbeit ist. Daher ist uns als Verband Familienarbeit e.V. wichtig, einen Unterschied in den Begrifflichkeiten zu machen: Auf der einen Seite die Erwerbsarbeit, auf der anderen Seite die Familienarbeit. Du wünschst Dir viel Zeit mit Deinen Kindern? Du wünschst Dir mehr Anerkennung für Deine Elternarbeit? Du wünschst Dir, dass Deine Kinder einmal mehr Zeit für ihre Kinder haben als Du heute? Dann schließe Dich uns an. Gemeinsam können wir viel bewirken. Unterstütze uns und werde Mitglied unseres Verbandes. Ein Verband, der sich für die Familienarbeit stark macht.

https://familienarbeit-heute.de/infos-fuer-junge-eltern

Wir für Familien

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Kommentare: 1
  • #1

    M. Berger (Donnerstag, 18 August 2022 21:57)

    Hallo! Die steigenden Zahlen der psychischen Erkrankungen liegen nicht nur in Ländern mit Frühbetreuung vor, sondern in allen westlichen Ländern. Das liegt daran, dass besser und mehr diagnostiziert wird, weil sich mehr Leute mit psychischen Problemen trauen darüber zu sprechen als früher - daher wird mehr erfasst. Es gibt noch viele andere mögliche Gründe - eine genaue (kausale) Erklärung kann man durch Korrelation (Zusammenhänge) nicht herausfinden.
    Ich kann mir vorstellen, dass so manche Erziehungsperson aus diesem Artikel schließt, dass Frühbetreuung zu psychischen Krankheiten führt. Keine Sorge - das ist NICHT nachweisbar.